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Wirtschaft in Sachsen_Sommerausgabe_2022

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Das Entscheidermagazin vonSächsische.de Sommer2022 • Schutzgebühr 2,70 Euro KARRIERE Wie manUmbrüche aktivgestaltet Jens Rothe ist erster Ostdeutscher im VW- Aufsichtsratspräsidium. Er will die Wendeerfahrungen einbringen. Seite 05 ● Die Herrin der Weine DerNameSonja Schilgist längstnicht nur Wein- und Sektliebhabernein Begriff.Als Geschäftsführerin des Sächsischen Staatsweingutes Schloss Wackerbarth hat sie gemeinsammit ihremTeam das erste ErlebnisweingutEuropas entwickelt. Dabeiwollte Sonja SchilgihreIdeen vonGenussund Erleben eigentlich in Görlitzumsetzen. Weil sich das in der dortigen Landskron-Brauereials schwierig Foto:Arvid Müller erwies,schickte die Geschäftsfrau ihrKonzeptin einer„Stimmung zwischenVerzweiflungund Bewunderung“ an die Staatsregierung, die gerade beschlossen hatte, Schloss Wackerbarth in eigener Regie zu behalten. Der Rest, so könnte man sagen, ist Geschichte. Eine überaus erfolgreichenochdazu.Sonja Schilg übergibtnun an ihrenNachfolger. In Rente geht sie, von Ruhestand istindes nichtdie Rede. Seite 08 ● FINANZWESEN Mit Illuminio auf den Aktienmarkt Wie findet man eine Geldanlage, die den eigenen Werten entspricht? Ein Dresdner Start-up hat dafür eine App entwickelt. Seite 20 INVESTITION Hochprozentigauf Wachstumskurs ● Frank Leichsenring war Musiker und Architekt. Heute produziert erWhisky in seiner Dresdner Manufaktur. Seite 41 ● JobretterMaschine Fachkräftemangel: Sachsen hofft aufRobotik-Offensive Von Nora Miethke L ange wollten wir ihn nicht wahrnehmen, jetzt spüren wir ihn allerorten: den Fachkräftemangel. Restaurants öffnen kürzer am Tagoderschließen ganz, weil sie keine Servicekräfte finden. Urlaubsflieger heben mangels Bodenpersonal nichtab. Vonfehlenden Pflegekräften ganz zu schweigen. Aber auch in der Industrie häufen sich Klagen, man könnte mehr Umsatz machen, wennman mehr Leute hätte. Die Corona-Pandemie hat die Situation extremverschärft. Der Arbeitskräftemangel wird in Ostdeutschland inden nächsten Jahren noch zunehmen. Vor allem in den ländlichen Regionen wird es Unternehmen immer schwerer gelingen, offene Stellen zu besetzen, auch deshalb, weil die Großstädte wie Dresden, Leipzig und Chemnitz mit höheren Löhnen und attraktiveren Lebens- und Arbeitsbedingungen locken. Zuletzt hat der sächsische Handwerkstag dieLandesregierung aufgefordert, sich mehr um die Anwerbung ausländischer Fachkräfte zukümmern. Doch das ist schwer zu organisieren. Der einfachere Weg für Firmen wird sein, auf Roboter und Digitalisierung zu setzen. Bei diesen Worten kommt bei vielen Menschen sofort die Angst vor Jobverlusten und Stellenabbau hoch. Angesichts der Erfahrungen in der Vergangenheit und unter den Eindrücken der Pandemie ist das auch verständlich. Doch die Wahrheit ist inzwischen –Automatisierung kann Arbeitsplätzeretten undkörperlich belastende Jobs weniger anstrengendmachen. Sachsen hat ein hervorragendes Ökosystem im Bereich Robotik. Im Netzwerk „Robot Valley Saxony“ haben sich Start-ups, Mittelständler und Forschende zusammengefunden, die die Vison eint, Sachsen zum führenden Standort für Robotik in Europa aufzubauen. In dieser Ausgabe stellen wir wichtige Projekteund Akteurevor. Außerdem haben wir mit Enrico Paul undJörg Beutelgesprochen,die eine mehrfach prämierte Zeitarbeitsfirma in Bautzen führen. Sie sagen: „Jeder, derarbeiten will,ist vermittelbar.“ Täglich spannende News aus der sächsischen Wirtschaft und dem nationalenWirtschaftsgeschehenauf wirtschaft-in-sachsen.de Bettina Hünnighausen RECHTSANWÄLTIN BANKKAUFFRAU Fachanwältin für: • Familienrecht • Steuerrecht • Verkehrsrecht Salzburger Straße |1501279 Dresden Telefon 03 51 .31678-0 |Telefax 03 51 .34011 23 info@huennighausen-dresden.de www.huennighausen-dresden.de

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