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Wirtschaft in Sachsen | Frühjahr 2022

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Wirtschaft in Sachsen | Frühjahr

Das Entscheidermagazin vonSächsische.de Frühling 2022 • Schutzgebühr 2,70 Euro ENGAGEMENT Mit Mut gegen Vorurteile Wie sich eine sächsische Unternehmerin gegen viele Widerstände durchsetzt und aktiv Frauen in der IT-Branche fördert. Seite 02 ● Sascha Schröder istein Spitzen-Experte. Unddas ist in diesem Fall durchauswörtlich zu nehmen, denninder DresdnerGardinen-und SpitzenmanufakturM&SSchröderGmbH &Co. KG, deren Geschäftsführererist, werden vielfältigeund feinste Spitzen gefertigt.Produkte undHerstellungkönnen miteiner ganzen Reihe an Siegelnund Zertifikaten aufwarten,denndas traditionsreiche Unternehmen istein Vorreiter in Spitzen-Typ Foto:Ronald Bonss Sachen Nachhaltigkeit in der Textilbranche und in der sächsischenWirtschaft generell. Dabei war derfrüh gesetzte Fokus auf das Thema zunächst eher aus der Not geboren. Sascha Schröder wollte seinen Betrieb durch Ressourcenschonung wettbewerbsfähiger machen. Das hat geklappt – undmehr als das: Heute setzt die Spitzenmanufaktur Maßstäbe, nichtnur in Sachen Nachhaltigkeit. Seite 40 ● PERSONALIE Derneue Mann für SachsensWirtschaft Thomas Kralinski hat Hartmut Mangold als Staatssekretär abgelöst. Der 49-Jährige tritt in große Fußstapfen, ohne Bammel. Seite 08 INNOVATION Radeberger jetzt auchohne Alkohol ● Inzwischen setzt auch die Radeberger Exportbierbrauerei auf alkoholfreien Gerstensaft. Aus gutem Grund. Seite 47 ● Endlichloslegen! Handeln stattReden -daraufkommtesbeim Klimaschutz an. Von Nora Miethke G eht es Ihnen auch so? Man ist schon etwas müde, wenn man das Wort Nachhaltigkeit hört. Es ist in aller Munde. Doch wofür essteht, da gehen die Ansichten weit auseinander. Für mich bedeutet nachhaltig handeln, beim Verbrauch von Rohstoffen und anderen Schätzen der Erde Rücksicht auf künftige Generationen zu nehmen. Seit Jahren beschäftigen wir uns mit dem Thema Ökologie. Die Einsicht istlängstdabei vielen,dasssich unsere Art des Wirtschaftens ändern muss. Doch so richtig vorangekommen ist der klimafreundliche Umbau noch nicht. Daskönntesich jetztändern. Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie schockanfällig unsere Gesellschaften sind. Die spürbarere Erderwärmung, Naturkatastrophen und auch Fridays for Future machen Druck, dass wir keine Zeit mehrzuverlieren zu haben. Panik hilft nicht, nur kluges unternehmerisches Handeln. Als wir uns überlegten, Nachhaltigkeit und Klimaschutz als Schwerpunkt in dieser Ausgabe von Wirtschaft inSachsen zu setzen, ahnten wir nicht, dass zwei Flugstundenentferntein brutalerKriegausbricht, der uns invielen Politikbereichen zur Umkehr zwingt. Deutschland muss aus Klima- und aus geopolitischen Gründen mittelfristig unabhängiger von fossilen Brennstoffen werden, aber auch Alternativen zurussischem Aluminium und Nickel finden. Die Rohstoffabhängigkeit besteht nicht nur bei Gas und Erdöl. Dekarbonisierung istein Marathon, kein Sprint. Wir können nicht bis Herbst auf russische Energieimporte verzichten, sollten es aber mittelfristig können. Doch das ist nur ein Teilaspekt von Nachhaltigkeit. Es geht um den richtigen Einklang von Ökologie, Ökonomie undSozialem. Die hier vorgestellten Beispiele und Initiativen für kluges Ressourcenmanagement, eine wertebewusstere Finanzwelt oder umweltfreundliche Produkte „made in Saxony“ machen optimistisch, dass wir auf dem Weg sind. Für ein Gesamtbild „Nachhaltigkeit in Sachsen“ reicht der Platz nicht. Aber diese Ausgabe isterst der Anfang. Täglich spannendeNewsaus dersächsischenWirtschaftund dem nationalenWirtschaftsgeschehenauf wirtschaft-in-sachsen.de Bettina Hünnighausen RECHTSANWÄLTIN BANKKAUFFRAU Fachanwältin für: • Familienrecht • Steuerrecht • Verkehrsrecht Salzburger Straße |1501279 Dresden Telefon 03 51 .31678-0 |Telefax 03 51 .34011 23 info@huennighausen-dresden.de www.huennighausen-dresden.de

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