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Tour de Saxe 2021

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LAUSITZ 30 LAUSITZ 31

LAUSITZ 30 LAUSITZ 31 Muskauer Waldeisenbahn Foto: RFB ReadyForBoarding.pl Umgebindehäuser entlang des Oberlausitzer Bergweges Foto: Katja Fouad-Vollmer Hotel & Restaurant Residence Wilthener Straße 32 · 02625 Bautzen Tel.: 03591 279575 info@residence-bautzen.de www.residence-bautzen.de Die Stadtpension ist ruhig gelegen und bietet sechs Doppelzimmer und zwei Dreibettzimmer sowie ein Appartement für max. vier Personen und einen Frühstücksraum mit zwei Terrassen. Das Hotel ist altstadtnah gelegen, verfügt über geräumige Zimmer, À-la-carte-Restaurant, Sommerterrassen sowie tageslichtdurchflutete Konferenzräume für bis zu 180 Personen inkl. Technik. Pension Lausitz Bahnhofstr. 16 · 02625 Bautzen Tel.: 03591 602430 info@pension-lausitz.com www.pension-lausitz.com Lebendige Tradition In Handwerksbetrieben, Industriedenkmalen und Umgebindehäusern der Lausitz können Besucher auf den Spuren der Geschichte wandeln. Traditionen werden in der Oberlausitz hochgehalten: Das gilt nicht nur für das aktiv gepflegte Brauchtum, sondern auch für die regionaltypischen Handwerkskünste. Töpfer, Blaudrucker, Pfefferküchler, Leineweber und Korbmacher arbeiten noch heute mit den althergebrachten Materialien und Techniken – und lassen sich dabei gern über die Schulter schauen. Neugierige erfahren viel über Geschichte und Bedeutung der jeweiligen Zunft, in einigen Betrieben dürfen sie sogar selbst kreativ werden und ihr handwerkliches Geschick erproben. Zur Wirtschaftsgeschichte der Lausitz gehört ebenso die Industriekultur, die man in kaum einer anderen Gegend so spannend und vielfältig erkunden kann wie im ehemaligen Braunkohle- und Energierevier. Die gigantischen Zeugen des Kohleabbaus in Lichterfeld oder Welzow-Süd – beide bereits im brandenburgischen Teil der Lausitz gelegen – hinterlassen garantiert nachhaltige Eindrücke. Ein Rundgang durch das kürzlich neu gestaltete Sächsische Industriemuseum Energiefabrik Knappenrode sorgt selbst bei Technik-Muffeln für Staunen und Aha-Erlebnisse. Wer gern auf Schienen unterwegs ist, bekommt leuchtende Augen bei der Waldeisenbahn Muskau, die an ausgewählten Tagen in der Saison Kromlau mit dem größten Rhododendron- und Azaleenpark Deutschlands und Bad Muskau mit dem weltberühmten Fürst-Pückler-Park ansteuert, sowie bei der Zittauer Schmalspurbahn. Letztere verbindet Zittau täglich mit Oybin und Jonsdorf, den beiden bedeutendsten Orten im Zittauer Gebirge. Typische Bauweise Noch bekannter als das typische Gewerbe ist die typische Bauweise der Ober- lausitz: Umgebindehäuser gelten als echte Wahrzeichen der Region und sind einmalig in Europa. Sie entstanden vermutlich im 15./16. Jahrhundert aus der Verbindung von Fachwerkund Blockbauweise. Die Blockstube – einem Holzkasten gleich – wird von einem Tragwerk „umbunden“; darauf ruhen das Dach oder das Fachwerkobergeschoss. Jedes ein Unikat Über die Jahrhunderte wurde die eigenwillige Konstruktion weiterentwickelt und neuen Anforderungen angepasst, sodass heute die mannigfaltigsten Varianten zu bewundern sind. Manche Bauten sind ganz schlicht, andere repräsentativ und reich verziert. Aber jedes der insgesamt rund 6.000 Umgebindehäuser in der Oberlausitz ist auf seine Weise ein Unikat. Ein besonderes, authentisches Erlebnis verspricht ein Urlaub im Umgebindehaus. Und wer sich erst einmal einen Überblick verschaffen möchte, dem sei der Umgebindehaus-Park Cunewalde empfohlen. Die Miniaturhäuser wurden originalgetreu im Maßstab 1 : 5 errichtet. Fast nebenan steht übrigens die größte Dorfkirche Deutschlands. (bh)

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

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