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Medizin_Heute_Juni_2022

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Seite 8 Lasertechnik

Seite 8 Lasertechnik gegen Grauen Star HIGHTECH-LASER GEGEN GRAUEN STAR Seit derCorona-Pandemiewollenimmermehr Menschenauf ihre Brille verzichten. DasAugenCentrum Dresdenbietetdafür eine nicht nurschonende, sondern auch hochpräziseOP-Methode an. Text:JensFritzsche Foto:AugenCentrumDresden Dass die Corona-Pandemie auch in Praxen von Augenmedizinern zuspüren war, dürfte im ersten Moment überraschend klingen. Dr. Anne Lux vom AugenCentrum Dresden kennt allerdings die Antwort: „Auch beiuns istinden vergangenen beiden Pandemie-Jahren die Nachfrage nach Linsen-Operationen als kosmetische Eingriffe gestiegen, weil wegen der Maskenpflicht regelmäßig die Brillen beschlagenwaren und deshalb viele Betroffene noch einmal einen zusätzlichen Anlass bekommen haben, gern aufBrillenunabhängigkeit zu setzen“, hat die Dresdner Augenärztin beobachtet. Wobei diese Operationen natürlich inerster Linie in der Therapie des sogenannten Grauen Stars eingesetzt werden, der altersbedingten Trübung der Augenlinse. Zunächst lässt bei dieser Erkrankung meist das Sehen in der Nähe nach, durch die trüber werdende Linse istspäteraberauch dasSehen in weiterer Entfernung mehr und mehr eingeschränkt. „Und in diesem fortgeschrittenen Stadium ist dann tatsächlich auch von außen eine graue Einfärbung der Linse zu erkennen, daher auch der volkstümliche Name Grauer Star für die Krankheit, die eigentlich Katarakt heißt.“ Lässt dieSehleistung dadurch so stark nach,dassimmer häufiger alltägliche Dinge wie Auto fahren nicht mehr möglich werden, der Alltag also zunehmend eingeschränkt wird, und diese Probleme auch nur noch schwer durch eine Brille ausgeglichen werden können, hilft in aller Regel allein eine Operation, beschreibt Dr.Lux den Verlauf der Erkrankung und der Therapie. Bei der erwähnten Operation wird dann dienatürliche Linse des Augesdurch eine individuell auf jeden Patienten angepasste künstliche Linse ersetzt. „Dieser mikrochirurgische Eingriff ist längst Routine, sehr kurz, durch die von uns angewandte Tropf-Gel-Betäubung absolut schmerzfrei und sicher, aber dennochnatürlichineinigenwenigenFällen nicht ohne das Risiko von Nebenwirkungen“, weiß die Dresdner Augenärztin. Nach einigen kurzen, präzisen SchnittenimAugewirddie eingetrübte Linse freigelegt, durch Ultraschall zerkleinertund abgesaugt –bevor dann anschließend die künstliche Linse eingesetzt wird. „Je weiter fortgeschritten die Erkrankung, umso mehr Ultraschall-Energie ist notwendig –und das wiederum kann zuProblemen an der Hornhautdes Augesführen“, nenntdie Spezialistin die angesprochenen Nebenwirkungen. Vor allem alsobei Patienten, deren Linsen bereits starkgetrübt sind –aber auch bei Betroffenen, bei denen die Endothelzellen an der Hornhautrückfläche geschwächt sind.“ Zellen also, die für die Gesundheit der Hornhaut vonbesonderer Bedeutung sind. In solchenFällen empfehlen die Mediziner am AugenCentrum Dresden eine Operation mit dem hochmodernen Femto-Laser. Dieses System setzt die für die Linsen- GRÖSSTE PRÄZISION FÜR UNSER KLEINSTES ORGAN Kurz- und Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung und der Graue Star – die Behandlungdes Auges erfordert höchste Präzision. Wir bieten mit der femtolasergestützten Operation ein hochmodernes Verfahren für das empfindlichstealler Organe. In Lichtgeschwindigkeit behandeln wir besonders genau und sehr sanft. Wann sehen wir uns? Dr.Antje Luxvom Augen- CentrumDresdenrät aus medizinischen Gründen dazu,die trübeAugenlinse mithilfemoderner Lasertechnikzuentfernen. Auch,wenn daskeine Kassenleistungist. Foto:Robin Lenk Entfernung notwendigen Schnitte nicht nur wesentlich schonender,sondern auch absolutpräzise.„Uns sind damit genormte, ganz exakte Schnitte im Auge möglich“,unterstreicht Dr.Anne Lux. DieKunst-Linse kann im Anschluss absolut exakt positioniertwerden. Wasnicht zuletzt für Patienten von großer Bedeutung ist, die auf sogenannte multifokale Kunstlinsen setzen.DieseLinsen machennachder OP ein Sehen ohne BrilleimFern- und Nahbereichmöglich. „Wobei wir hier beim eingangserwähnten Wunsch vieler Betroffener mit Blick auf das Beschlagen der Brille durch die Maske sind …“ Gleichzeitig wird während der Operation mithilfe der Lasertechnologieauchdie trübe LinseinSekundenschnelle in kleine Teile zerschnitten. „Die Entfernung kann dann oft komplett ohne zusätzlichen Ultraschall-Einsatz erfolgen“, nennt die Augenärztin den entscheidenden Vorteil dieser OP-Methode. Außerdem ist dieser Femto-Laser nicht „nur“ präziser und schonender, sondernauch dieHeilungszeit ist spürbarkürzer. „Allerdings ist diese Operation nach wie vor leider keine Kassenleistung“, bedauert die Dresdner Augenspezialistin. Die Kosten müssen die Patienten also selbst tragen. „Natürlich beraten wir ausführlich und individuell, bevor über die Art des Eingriffs entschieden wird“, verweist Dr. Anne Lux darauf, dass sich die Mediziner gut zwei Stunden Zeit für die gründlichen Voruntersuchungen nehmen. „Denn so wie jeder Mensch unterschiedlich ist, gilt das auch fürs menschliche Auge“, beschreibt sie. ............................................................................................. q www.augencentrum-dresden.de Sie findenuns in der Centrum Galerie Trompeterstraße 5 01069 Dresden UNSSINDDAMITGENORMTE, GANZEXAKTE SCHNITTE IM AUGE MÖGLICH Prof.Dr. med. Andreas Böhm Dr.med. Anne Lux und Kollegen augencentrum-dresden.de info@augencentrum-dresden.de 0351896635-0

Auszeichnung für Herzzentrum Seite 9 ANZEIGE F.A.Z.-INSTITUT BESTÄTIGT: DEUTSCHLANDS BESTEHERZCHIRURGIE Beimjüngst veröffentlichten Ranking hatdie Klinikfür Herzchirurgiedes Sana-HerzzentrumCottbus 100 von100 möglichen Punkten erreicht. Bereits zumdritten MalinFolge kann dasTeamder Cottbuser Herzchirurgiedamit denSiegfür sich beanspruchen. Eine bemerkenswerteAuszeichnung. EinErfolgsteam fürs Herz: DasSana- Herzzentrum Cottbus ist deutschlands beste Herzchirurgie, urteiltdas renommierte F.A.Z.- Institut. Der 7.Juni 1995 war ein guter Tag. Für Gertrud Nolte, die als erste Patientin in Brandenburg amoffenen Herzen operiert wurde und auch für die Stadt Cottbus. An diesem Tagbeginnt eine Erfolgsgeschichte, wie sie in der Vision eines Herzzentrumsnichtzuerahnenwar. ÜBER DIEAUSZEICHNUNG Erstes Herzzentrum in Brandenburg Zehn Monate Wartezeit auf eine Herz-OP. Heute undenkbar, Anfang der 90er Jahre Alltag. Auf die Frage, wie sich der Versorgung verbessern lässt, gab es nureineAntwort:Cottbus braucht eine Herzklinik, denn im Umkreis gab es nur das Deutsche Herzzentrum Berlin. Heute sind die meisten Patienten inSachsen und Brandenburg Zuhause. Immer wieder entscheiden sich auch Patienten aus Nord- oder Süddeutschland und sogar aus dem Ausland dafür, sich in Cottbus operieren zu lassen. Siewissenvom guten der Ruf oder sind von anderen Häusern als besonders schwierige Fälle indie Hände der Spezialisten überwiesen worden. Hier treffen sie auf hochqualifiziertes und hochspezialisiertes Personal, das dank modernster Technik auch scheinbar austherapierten Patienten helfenkann. Hohe Spezialisierung Der hohe Spezialisierungsgrad scheint ein Schlüssel für den Erfolg. Minimalinvasive Operationen, TA- VI-Prozeduren oder neuartige Verfahren zur Behandlung von Vorhofflimmern. Für all diese innovativen Verfahren gibt es Spezialisten im Haus. „Ich lege Wert darauf, dass sich jeder Kollege auf einem Gebiet spezialisieren kann. Dadurch sind wir inbestimmten Bereichen spitze“, sagt Prof. Dr. Dirk Fritzsche, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Herzchirurgie. Dieses Prinzip kommt den Patienten zu Gute. Und Einmal jährlich bewertet dasF.A.Z.-Institutfür Management-, Markt- undMedieninformationen gut2.400 deutsche Krankenhäuser.Das RankingbietetPatienten eine wichtige Orientierung bei der Klinikwahl. DasF.A.Z.-Institutfasst dazu Informationen ausQualitätsberichtenmit Angabenaus Bewertungsportalen zusammen. In dieGesamtbewertung fließenKriterien wieWeiterempfehlung durch Patienten, medizinische undpflegerische Versorgung,Qualitätsmanagement,aber auch Aspektewie Barrierefreiheit undnicht-medizinischesLeistungsangebot.Das Krankenhaus mit der höchstenPunktzahljeGrößenklasseerhält den Wert 100. Mit97,2Punktenliegt dasSana-HerzzentrumCottbus im Bundesvergleich aufPlatz 2aller Krankenhäuser bis150 Betten, dieKlinikfür Herzchirurgie mit 100Punktenauf Platz 1und istdamit Deutschlandsbeste Herzchirurgie.Der Abstandzum Zweitplatziertenbeträgt 2,9 Punkte. diese Möglichkeit wissen auch die Ärzte zu schätzen. Sie sind auf Kongressen unterwegs, informieren sich über neueste Behandlungsmethoden, berichten über ihre Erkenntnisse. Mit mehr als 80Publikationen in den vergangenen 10 Jahren hatdas Haus fürseine Größe und Fallzahl einen überraschend hohen wissenschaftlichen Output, der sich mit universitären Leistungen auf Augenhöhe messen lassen kann. Medizinauf internationalem Spitzenniveau Orientierung auf die bestmögliche Therapie ist in Cottbus ein Versprechen. Kaum gab es eine Innovation in der Herzmedizin, konnten Patienten in Cottbus kurz darauf davon profitieren. Und immer wieder schaut die Herzmedizin gebannt nach Südbrandenburg. Im Jahr 2001 wird einem Patienten der erste MRT-fähige Herzschrittmacher implantiert. 2006 setzen Kardiotechniker erstmals eine neuartige Herz- Lungen-Maschine ein. 2017 implantiert das TAVI-Team die bis dahin weltweit größte Aortenklappe per Katheter. Und erst vor wenigen Monaten konnte das Heart-Team aus Herzchirurgen, Kardiologen und Anästhesiologen erstmals eine Trikuspidalklappe mit einem kleinen Clip versorgen. Die Bypass-, Herzklappen-, Rhythmus- und Aorten-Chirurgie zählen zu den Schwerpunkten der Spezialklinik. Beim Einsatz von Kunstherzen, Defibrillatoren und Herzschrittmachern sowie der Operation von angeborenen Herzfehlern und Herztumoren ist das Haus oftAnlaufstelle Nummereins. Bestnotenbei der Patientenzufriedenheit Die Fachklinik hat sich nicht nur mit Spitzenmedizin einen guten Ruf erarbeitet, sondern auch mit der hohen Patientenzufriedenheit. Immer wieder erhält das Herzzentrum Bestnoten und eine Empfehlungsquote zwischen 98 und 100 Prozent. Von der Terminvereinbarung über die Aufnahme bis hin zur Entlassung und Nachsorge steht hier der Patient imFokus. InCottbus nehmen sich die Ärzte bewusst Zeit. „Gerade vor einem Eingriff, hat der Patient Ängste. Die nehmen wir ernst und gehen auf jede Frage ein. Schließlich schenkt uns der Patient sein höchstes Gut: sein Vertrauen“, sagt der Chefarzt. Zugleich verweist er auf die Teamleistung, die das erst möglich macht. „Unsere Patienten erleben unsere Ärzte und Pflegekräfte als fachkompetent und hoch engagiert.“ Kein Wunder also, dass das Team 2021 die Auszeichnung als „Brandenburgs beliebteste Pflegeprofis“ erhalten hat. „Unseren Kollegen ist anzusehen, dass sie ihre Berufung zum Beruf gemacht haben. Wer seinen Job in der Pflege mit soviel Herzblut und Leidenschaft ausübt, wie ich es hier erlebe, der hat sich den Titel als Pflegeprofi verdient. Und wer so eine Patientennähe verkörpert und hervorragende Behandlungsqualität beweist wie unsere Ärzte, hat auch den Titel als Deutschlands beste Herzchirurgie verdient“, sagt Geschäftsführerin Jean Franke.

Sächsische Zeitung und Sächsische.de

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