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Medizin_Heute_Juni_2022

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Seite 4 Schwerpunkt Haut

Seite 4 Schwerpunkt Haut & Haar HAARAUSFALL NACH CORONA Statistiken zeigen, dass jeder fünfte Patient nach einer Covid-Erkrankung mitProblemen aufdem Kopf zu kämpfenhat.Aber es gibt Hoffnung. Text:JensFritzsche Dass auch ein milder Corona-Verlauf schwerwiegende Nachwirkungen haben kann, ist längst keine neue Erkenntnis mehr. Dass zudiesen Spätfolgen aber auch Haarausfall gehören kann, isthingegen nurwenig im medialen Blickfeld. Und doch klagen immer genesene Corona-Patienten überdieses Problem, dasinder Regel gut drei Monate nach der überstandenen Virus-Infektion auftritt. Mediziner vermuten, dass essich dabei um eine sogenannte Autoimmunreaktion handelt, die durch die Krankheit ausgelöst wird. Heißt, die Immunabwehr reagiertplötzlichauf Stoffe des eigenen Körpers, weil sie diese fälschlicherweise fürgefährliche„Angreifer“ hält. Betroffene bilden also Antikörper gegen ihre eigenen Haarwurzeln … Jede fünfte Corona-Infektion führt zumindest vorübergehend zu Haarausfall. Schuld isteineAutoimmunreaktiondes Körpers. Foto:Pixabay.com Schon nach der ersten großen Corona-Wellehatten Studien chinesischer Ärzte gezeigt, dass immerhin jeder zweite in einer Klinik behandelte Patient ein sogenanntes Long-Covid- Syndrom entwickelt hatte. Bei fast zwei Drittel der Betroffenen hielten diese Probleme bis zu einem halben Jahr an. In erster Linie treten Erschöpfungund Muskelschwäche auf. Jeder Vierte klagte über Schlafstörungen; auch Depressionen wurden bei 23 Prozentder Genesenen diagnostiziert. Aktuelle Studien –unter anderem aus Australien, Europa und den USA –haben neben diesen mittlerweile auch in Deutschland weit verbreiteten Long-Covid-Symptomen auch Haarausfall als durchaus häufiges Problem aufgedeckt. Jeder fünfte Patient, so die Zahlen,hat mitdiesem Themazukämpfen. Bei vielen Betroffenen verschwinden die Probleme auf dem Kopf wieder vonselbst. Beieinigen kanndas Ganze allerdings chronisch werden; die Haare fehlen dann dauerhaft. Also arbeiten Arzneimittelforscher bereits an Medikamenten, die helfen können, die vom Körper gebildeten Auto-Antikörper unschädlich zu machen. Experten setzen dabei auf sogenannte Aptamere. Bausteine von Nukleinsäuren also, die unter anderem auch die menschliche DNA bilden.Diese Bausteine programmieren die fehlproduzierten Auto-Antikörper quasi so um, dass sie letztlich nicht mehr in der Lage sind,anden Zellen der Haarwurzeln anzudocken, um diese zu zerstören. Sollten die Forschungen erfolgreich sein, wäre das eine wirkliche Neuerung auf dem Medizinmarkt. Denn Aptamere sind eineneueGenerationvon Arzneimitteln. Wobei die entsprechenden Forschungen bisher nicht auf die Bekämpfung von Haarausfall ausgerichtet waren, sondern als Waffe gegen verschiedeneHerzerkrankungen. Aber natürlich ist längst bekannt, dass Aptamere durchaus auch gegen anderenKrankheiten erfolgreichsein können.Wie auchgegen Haarausfall. SEIT 1930 MADE IN GERMANY EXPERTEN FÜR GANZ BESONDERE FÄLLE Couperose, Neurodermitis, irritierte Haut? Die DERMA CONTROL Pflegeserie wurde speziell für anspruchsvolle Haut hier inder Region entwickelt und bietet für jedes Hautproblem eine ganz eigene Lösung. Dabei macht sie sich die selbstheilende Kraft der Natur zu Nutze. Extrakte aus der Ballonrebe, rotes Weinlaub, Bisabolol und andere pflanzliche Inhaltsstoffe wirken regenerierend, entzündungshemmend und gefäßkräftigend. Damit Hautprobleme keine Probleme mehr sind. Finden Sie Ihren persönlichen Pflege-Experten: www.meentzen.de WIRKUNGSVOLLSTE NATURKOSMETIK FÜR ECHTE SCHÖNHEIT

Schwerpunkt Haut & Haar Seite 5 SONNENSCHUTZ ISTGESUNDHEITSSCHUTZ ANZEIGE IKKclassicinformiertzusonnenbedingtenErkrankungender Haut und wieman sich schützen kann. DieSonne wecktdie Lebensgeister und hat sogar heilende Wirkung. Sonnenlicht senktden Blutdruck, stärkt das Immunsystem undregtdie VitaminD-Bildungan. Auch für die Seelesinddie Sonnenstrahlen Balsam, doch für unsere Haut ist sie eine Herausforderung. Sie braucht deshalb besonderen Schutz. q Polymorphe Lichtdermatose Beieinigen Menschen kommt es nach demSonnenbad zu Hautreizungenwie Jucken, Hautrötungen und Bläschen. Die sogenannte Polymorphe LichtdermatosekanneinigeStunden aber auch erst mehrere Tage nach dem Sonnenbad auftreten. Sie klingt in der Regel ohne Folgen ab, sofern man sich nicht wieder der Sonne aussetzt. Bei regelmäßigen und starken Hautreizungen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Stellt er tatsächlich eine Polymorphe Lichtdermatose fest, werden oft entzündungshemmendeCremesoderLotionen zur Linderung der Symptome empfohlen.Vorbeugendsollte die Haut im Frühjahr und im Sommer langsam an dieSonnegewöhntwerden, um die hauteigenen Schutzmechanismen aufzubauen. In jedem Fall sollte ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden. q Mallorca-Akne Die Mallorca-Akne ist eine Sonderform der Polymorphen Lichtdermatose. Auslöser ist das Zusammentreffen von bestimmten Kosmetik-Inhaltsstoffen und UV-A-Strahlen der Sonne. Die Mallorca-Akne macht sich mit roten Flecken, Knötchen, Quaddeln undstarkemJuckreizbemerkbar.Sie trittvor allem auf den „Sonnenterrassen“ des Körpers wie Dekolleté, Schulterregion Foto:PR und Armen auf. Bei starker Betroffenheit kann ein Arzt eine Therapie mit Antihistaminika verordnen. Vorbeugend sollte man zuSonnenschutzmitteln in Gel-Form mit Antioxidantien undhohem UVASchutz greifen. q Hautkrebs Die Sonne kann ungeschützt und im Übermaß genossen auch zuchronischen Schäden führen, insbesondere zu gefährlichem Hautkrebs. Häufige Sonnenbrände gelten als eine der Hauptursachen. Deshalb sollte immer ein Sonnenschutzmittel mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 verwendet werden. Wielange jemand in derSonne bleiben kann, hängt vom Hauttyp ab. Hellhäutige, blauäugige Menschen (Hauttyp I) sindbesonders empfindlich undsolltensichnicht über15Minuten derprallen Sonne aussetzen. q SonnenschutzinBeruf undFreizeit „Sonnenschutzmittel, leichte Bekleidung, Aufenthalt imSchatten und das Achten auf dieDauer derdirekten Sonne sindnichtnur im Urlaub,sondernauch im Alltag ratsam.Sonnenbrände sollten unbedingt vermieden werden“, so Bernd Amann, Regionalgeschäftsführer der IKK classic. „Hautkrebs ist eine schwerwiegende Erkrankung, die Zahlen steigen seit Jahren. Vorsorge durch ausreichenden Schutz istdringend notwendig.“ Zur Vorsorge zählt natürlich auch dieregelmäßige Nutzungder kostenfreien Hautkrebsfrüherkennungsuntersuchung ab 35 aller zwei Jahre, so Bernd Amann. Die IKK classic übernimmt darüber hinaus alle zwei Kalenderjahre auch die Kosten derVorsorgeuntersuchung für Versicherte unter 35. „Je früher Hautkrebs erkannt wird,um so größersinddie Heilungschancen.“ ................................................................ q Alle Informationen zurIKK classic: www.ikk-classic.de Kosename d. ehem. Tennisprofis Graf Schaukelreck; geometr. Figur Dreschboden 7 Tropenfrucht Anzeichen für eine Straftat lateinische Vorsilbe: weg Gemeinde in Gelderland (Niederl.) tiefe Bescheidenheit Dekoration Teil des Hemdes früherer äthiop. Fürstentitel unkorrekt Volljähriger Teichhuhn Abk.: astronomische Einheit kurzfür: um das Männername Stadt in Westfalen Teil der Hand unbestimmter baumlose Graslandschaft Artikel Meinung Greifvogelfütterung Dichtkunst Schmuckstein 5 8 Warneinrichtung am Auto österr. Schauspieler (Tobias) Stadt an der Zwickauer Mulde Teil der Ritterrüstung 3 Stadt im Münsterland Krankheitsauslöser Anlegestelle der Schiffe 6 BESSER HÖREN -AKTIVERLEBEN Im Herzen von Dresden arbeiten wir gemeinsam, damit Sie das Leben uneingeschränkt hören können. Profitieren Sie von unseren Erfahrungen und lassen Sie sich von Meisterhand Ihre individuelle Hör-Lösung anfertigen. Vereinbaren Sie Ihren kostenlosen Beratungstermin unter 0351 4955015 Wir freuen uns auf Ihren Anruf. Wiener Platz 6-01069 Dresden -(Nähe Hbf) kleine Fruchtart Düsenflugzeug scherzhaft: US- Soldat www.dippe-dresden.de deutsche TV- Anstalt (Abk.) Kinderfahrzeug dt. Hochgeschwindigkeitszug (Abk.) Operationsarzt persönliches Fürwort (3. 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