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Azubi Beilage | September 2022

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28 Mach’s

28 Mach’s professionell! LEHRE.STUDIUM.BERUF. Krisensicherer Job mit hoher Verantwortung Fachkräfte für Abwassertechnik unterstützen den Umwelt- und Gesundheitsschutz. Kläranlagen sind für die Grundbedürfnisse des Menschen da. Ohne sie kommt kein Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiet aus. Und gerade in Pandemiezeiten wird deutlich, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Kläranlagen durch ihr Handwerk maßgeblich zum Umwelt-, Gesundheits- und Infektionsschutz beitragen. Die Fachkräfte für Abwassertechnik sorgen für den sicheren und reibungslosen Betrieb der Pumpen und Maschinen, sie steuern und überwachen Anlagen und sichern rund um die Uhr die Qualität der Reinigungsleistung. Zudem nehmen sie täglich Abwasserproben und untersuchen sie im Labor, damit mögliche Umweltbelastungen schnell erkannt und vermieden werden können. Ein Beispiel aus dem Nordwesten Deutschlands Wie aus Schmutzwasser von Haushalten, Industrie und Gewerbe wieder sauberes Wasser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Kläranlagen tragen durch ihr Handwerk maßgeblich zum Umwelt-, Gesundheits- und Infektionsschutz bei. Wiebke Wuchsa muss täglich Abwasserproben aus der Kläranlage nehmen und im Labor untersuchen, damit mögliche Umweltbelastungen schnell erkannt und vermieden werden können. Foto: djd/www.oowv.de wird, hat Wiebke Wuchsa schon früh begeistert. Heute ist die junge Frau auf der OOWV- Kläranlage in Oldenburg beschäftigt. „Zu meinen Aufgaben gehört die regelmäßige Inspektion und Wartung der Anlagenteile, das Überprüfen, Kalibrieren und Warten der Messtechnik, das Ermitteln und Beheben von Störungen, das Bedienen der Anlagen, Untersuchungen des Abwassers sowie regelmäßige Wartungsvorgänge der Pumpwerke“, erklärt Wuchsa. Der Job erfordere handwerkliches Geschick, Eigenverantwortung und die Überzeugung, sich für Menschen, Umwelt und Natur einzusetzen. „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Tätigkeit auf den Kläranlagen ist: Als Teil der kritischen Infrastruktur leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Lebensbedingungen der Menschen auch in schwierigen Zeiten“, betont Wiebke Wuchsa. Zudem biete der Beruf zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten in vielen umwelttechnischen Bereichen. OOWV, das steht für Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband. Dieser betreibt in seinem Zuständigkeitsbereich im Nordwesten Deutschlands 45 Kläranlagen, die größte davon in der Großstadt Oldenburg mit ihren knapp 170.000 Einwohnern. In allen Kläranlagen zusammen reinigt das Unternehmen etwa 30 Millionen Kubikmeter Abwasser pro Jahr. Informieren und bewerben Die Arbeit auf Kläranlagen bedeutet ein hohes Maß an Verantwortung, zugleich sind die Jobs in diesem Bereich der Wasserwirtschaft außergewöhnlich krisensicher. Unter www.oowv.de oder in YouTube-Videos gibt es weitere Informationen: Stichwort „360 Grad Film Fachkraft für Abwassertechnik“. In Dresden bildet die Stadtentwässung aus (siehe Infokasten). (djd) Als Auszubildende habe ich schnell eigene Aufgaben bekommen. Als Mensch bringt mich das, was ich hier lerne, auch persönlich weiter. Das ist meine Formel für Zufriedenheit. Wir suchen Dich als Mensch und als Auszubildenden Wir bilden am Standort Waldheim aus: • Glasapparatebauer (m/w/d) • Mechatroniker (m/w/d) • Elektroniker für Geräte und Systeme (m/w/d) Endress+Hauser ist ein international führender Anbieter von Messgeräten für die industrielle Verfahrenstechnik. Tauche mit uns in die faszinierende Welt der Flüssigkeitsanalyse ein und profitiere von unserer familiären Arbeitsatmosphäre, der Internationalität, der individuellen Betreuung und der gegenseitigen Unterstützung der Mitarbeitenden. Informieren + Bewerben geht am einfachsten unter: www.endress.com/karriere oder an annett.michael@endress.com Endress+Hauser Conducta GmbH + Co. KG Annett Michael – Landsberger Str. 28 – 04736 Waldheim – Tel. 034327 96520787 Infotag Abwasser: Am Samstag, 10. September 2022, findet bei der Stadtentwässerung Dresden der Infotag Ausbildung statt. Ausgebildet werden dort Fachkräfte für Abwassertechnik. Anmeldung unter www.stadtentwaesserungdresden.de

Mach’s professionell! LEHRE.STUDIUM.BERUF. 29 Anderen Gehör verschaffen ANZEIGE Wer all seine Sinne beisammen hat, kann sich glücklich schätzen. Ist aber der Hörsinn eingeschränkt, beeinträchtigt dies die Lebensqualität. Hörakustiker – ein Ausbildungsberuf mit Zukunft. „Hören ist mehr als das bloße Wahrnehmen von Geräuschen. Mit dem Hören ist die Teilhabe am privaten und beruflichen Leben verknüpft“, sagt Birgit Kahl. Sie führt das gleichnamige Familienunternehmen Hörgeräte Kahl GmbH mit Filialen in Dresden und Freital. Unter dem Motto „Wieder hören macht Freude“ kümmert man sich dort seit über drei Jahrzehnten um Menschen mit Hörbeeinträchtigungen und verhilft ihnen zu neuer Lebensqualität. Zuhören, beraten und anpassen Zu den Aufgaben eines Hörakustikers gehört es, das Hörvermögen der Kunden mit modernster Technik zu bestimmen. Dabei wird der Grad der Hörminderung festgestellt. Dann geht es an die Beratung. „Es gibt mittlerweile sehr viele verschiedene Hörsysteme, die sich unter anderem Birgit Kahl Freier Ausbildungsplatz zum Hörakustiker (m/w/d) Duale Ausbildung Dauer: 3 Jahre Beginn: 1. Oktober 2022 oder 1. September 2023 Bewerbungen per E-Mail oder Post an: Birgit Kahl Hörgeräte Kahl GmbH Rudolf-Renner-Straße 30 01159 Dresden E-Mail: personal@hoergeraete-kahl.de Foto: privat Das individuelle Anpassen von Hörhilfen und Hörsystemen gehört zu den Aufgaben eines Hörakustikers. Foto: stock.adobe.com durch ihre Positionierung hinter oder im Ohr unterscheiden“, erläutert die Expertin. Individuelle Wünsche spielen bei der Auswahl der passenden Hörhilfe eine entscheidende Rolle. „Wir beraten herstellerunabhängig und passen die Hörsysteme immer gemeinsam mit den Kunden an“, betont Birgit Kahl. Für die Geschäftsführerin sind daher gute Umgangsformen, Aufgeschlossenheit und eine positive Grundeinstellung unerlässlich. „Dass wir kompetent sind, erwarten die Kunden als Selbstverständlichkeit. Aber mit einer guten Kinderstube und exzellenter Servicequalität können wir entsprechend punkten.“ Technik trifft Toleranz „Neben der fachlichen Kompetenz benötigen Hörakustiker viel Einfühlungsvermögen.“ Viele Hörgeräte können heute über das Smartphone als Fernbedienung gesteuert werden. Die entsprechende Bedienung muss dem Kunden so erklärt werden, dass er zuhause damit allein zurechtkommen kann. „Neben einer Affinität für Technik sollten Bewerber somit auch Einfühlungsvermögen und Geduld mitbringen.“ Ganz wichtig ist die Bereitschaft für lebenslanges Lernen, da die Branche durch Innovationen und schnelle Veränderungen gekennzeichnet ist. Das Anpassen stellt die zentrale Dienstleistung eines Hörakustikers dar. Zum Service gehören aber auch die Wartung und Instandhaltung sowie die Softwareaktualisierung der Hörsysteme. Daneben enthält der Beruf auch kaufmännische Aspekte. So gehört das Erstellen von Rechnungen ebenso zum Arbeitsalltag wie das Einpflegen von Daten in die Kundendatenbank. Beste Zukunftschancen Wer den Beruf des Hörakustikers lernt, hat gute Aussichten, im Anschluss eine Arbeitsstelle zu finden – nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels, der längst in Deutschland angekommen ist. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes ist jede zweite Person in Deutschland heute älter als 45 und jede fünfte Person älter als 66 Jahre. Auch Birgit Kahl bildet generell mit dem Ziel aus, dieses Fachpersonal zu übernehmen. „Bei entsprechendem Engagement und entsprechender Leistung.“ Im Gegenzug kann sie mit flachen Hierarchien, kurzen Entscheidungswegen, einer langfristigen Perspektive und attraktiver Bezahlung aufwarten. Wer bei Hörgeräte Kahl anfängt, ist vom ersten Tag an aktiv mit dabei. Ein Team aus erfahrenen Hörakustikern bildet dabei die nötige Unterstützung und bietet einen Pool aus Erfahrungen. Abgerundet wird das Ganze durch eine abwechslungsreiche Zeit in der Berufsschule. „Insgesamt acht Blöcke stehen in den drei Ausbildungsjahren auf dem Programm, somit geht es zwei- bis dreimal pro Jahr nach Lübeck.“ Hörgeräte Kahl GmbH Telefon: 0351 4215457 E-Mail: info@hoergeraete-kahl.de https://www.hoergeraete-kahl.de

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